CareLit Fachartikel

Ethisches Dilemma einer Therapie

Aurenque, D.; Wiesing, U.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 11 · S. 1923 bis 1924

Dokument
139248
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Aurenque, D.; Wiesing, U.;
Ausgabe
Heft 11 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
1923 bis 1924
Erschienen: 2012-11-30 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Das klassische adrenogenitale Syndrom (AGS) ist eine au-tosomal rezessiv vererbte Stoffwechselstörung, basierend auf einem Defekt der Nebennierenrinde, der bei den Betroffenen zu einer Virilisierung der äußeren Genitale fuhrt, wobei das innere Genitale weiblich ist. Die pränatale Behandlung des AGS mittels Dexame-thason kann die intrauterine Ver-männlichung des weiblichen äußeren Genitale vermindern und sogar vollständig verhindern. Sie muss jedoch „blind beginnen, das heißt vor der Feststellung, ob der Fötus weiblich und vom AGS betroffen ist. Stellt sich heraus, dass der Fötus nicht weiblich ist oder kein AGS…

Schlagworte

THERAPIE ELTERN MEDIZIN ETHIK ENTWICKLUNG KRANKHEIT MENSCHEN SYNDROM NEBENNIERENRINDE DEXAMETHASON MÜTTER LEITLINIEN CHARAKTER GENITALIEN PUBERTÄT MENSTRUATION