CareLit Fachartikel

Flucht aus dem Bewusstsein

Staudacher, D.; · NovaCura, Bern · 2012 · Heft 1 · S. 9 bis 11

Dokument
139261
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
NovaCura, Bern
Autor:innen
Staudacher, D.;
Ausgabe
Heft 1 / 2012
Jahrgang 42
Seiten
9 bis 11
Erschienen: 2012-10-01 00:00:00
ISSN
1422-4178
DOI

Zusammenfassung

Es reicht ein Vogelschrei, um mich weit weg und tief in mich hinein zu werfen», schreibt Aharon Appelfeldt. Der Schriftsteller hat als Kind das Warschauer Ghetto und das Konzentrationslager Auschwitz erlebt. «Alles, was damals passierte, hat sich den Zellen meines Körpers eingeprägt. Nicht meinem Gedächtnis. Die Zellen des Körpers erinnern sich anscheinend besser als das Gedächtnis, das doch dafür bestimmt ist.» (Appel-feld, 2005) Das Schreiben, so Aharon Appelfeld, ermöglicht dem Menschen, «Katastrophen mit Worten einzukreisen, um uns vor ihnen zu schützen». Durch Worte geschützt, wagt er es, «aus den Tiefen me…

Schlagworte

BEWUSSTSEIN KIND ERLEBEN PERSÖNLICHKEIT GEDÄCHTNIS BORDERLINE KONZENTRATIONSLAGER ZELLEN SCHREIBEN MENSCHEN KATASTROPHEN ES NAMEN MEDIZIN GESUNDHEIT LITERATUR