Planung aus einem Guss
Henkel-Hoving, H.-B.; · G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen · 2012 · Heft 12 · S. 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der im Gemeinsamen Bundesaus-schuss (GBA) diskutierten Reform der Bedarfsplanung dränge die AOK deshalb darauf, eine wohnortnahe hausärztliche Versorgung beizubehalten: Nicht mehr als zehn Kilometer oder eine halbe Stunde Fahrzeit dürfe ein Versicherter bis zum nächsten Allgemeinmediziner unterwegs sein, so Litsch. Ergänzend sollten Gemeindeschwestern, telemedizinische Angebote oder Filialpraxen zum Einsatz kommen. In der fachärztlichen Versorgung gelte es dagegen, ambulante und stationäre Bedarfsplanung besser miteinander zu verzahnen und so Doppelstrukturen abzubauen.