Erbliche Dentinhypoplasie an Milchund Ersatzzähnen
Weyers, H.; · Deutsche Krankenpflegezeitschrift, Stuttgart · 1979 · Heft 2 · S. 91 bis 94
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter den erblichen Störungen der Organe und Oraansysteme des menschlichen Körpers sind Entwicklungsstörungen der Zähne selten anzutreffen. Werden sie beobachtet, so handelt es sich fast immer um erbliche Bildungsstörungen des Zahnschmelzes, die das Milchund Ersatzgebiß befallen. Gegenüber dem Schmelzorgan, das sieb aus dem äußeren Keimblatt entwickelt, wird das Zahnbein oder Dentin aus dem mittleren Keimblatt nur bei wenigen Aufbaustörungen in Mitleidenschaft gezogen. Eine erbliche Dentinhypoplasie ist deshalb so eindrucksvoll, weil zugleich auch der Zahnschmelz verlorengeht und braune, mißfarbige Stümpfe übrig…