Die angeborene Kniegelenkverrenkung
Weyers, H.; · Deutsche Krankenpflegezeitschrift, Stuttgart · 1979 · Heft 5 · S. 257 bis 258
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gelenkverrenkungen kommen in der Regel als Folge einer Krafteinwirkung von außen vor, etwa bei extreen Belastungen durch Stoß, Fall, Unfall oder Hebelwirkung. Von der anlagebedingten Disposition zur Hüftluxation abgesehen, wird ein Kind in der Neo-natalperiode von Gelenkluxationen verschont, es sei denn, sie ereignen sich im Gefolge geburtstraumatischer Belastungen. Bei der angeborenen Kniegelenkverrenkung oder der abnormen Überstreckfähigkeit des Unterschenkels im Kniegelenk durch Bänderschlaffheit (Genu recurvatum congenitum), wirken bereits intrauterine Bedingungen auf das Kniegelenk ein und führen zu einer e…