Diagnose und Therapie der atraumatischen Subarachnoidalblutung
Koch, Th.; Leimert, M.; Kiss, Th.; Theilen, H.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2013 · Heft 1 · S. 14 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ca. 5-10% aller so bezeichneten Schlaganfälle sind Folge einer Subarachnoidalblutung (SAB), die in ca. 80% aller Fälle durch die Ruptur eines in den basalen Hirnarterien lokalisierten Aneurysmas entsteht. Auffällig wird eine SAB meist durch akut einsetzende heftigste Kopfschmerzen, oft begleitet von Meningismus und weiteren neurologischen Defiziten bis hin zum Koma. Der gegenwärtige Therapiestandard nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung umfasst den raschen, innerhalb von spätestens 72 Stunden nach SAB durchzuführenden Verschluss des Aneurysmas mittels operativer oder endovaskulärer Intervention (Coilemboli…