„Wir wollen nicht mehr kämpfen
Osterloh, F.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 2 · S. 238 bis 239
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bereits kurz nach dem Aufstehen benötigt Gernot Stracke Hilfe. Beim Haarewaschen zum Beispiel, beim Eincremen und beim Brötchenschmieren. Seine Mutter hat, während sie mit ihm schwanger war, eine einzige Tablette des Schlaf-und Beruhigungsmittels Contergan eingenommen. Deshalb fehlen Stracke heute fast gänzlich beide Arme sowie an jeder Hand drei Finger. „Die häusliche Pflege übernimmt seit 25 Jahren meine Frau, sagt der 51-jährige Sales Manager. „Wir sind ein eingespieltes Team. Und doch: „Der Aufwand ist immens. Und der Morgen ist erst der Anfang. Was für die meisten Menschen selbstverständlich ist, muss Strac…