Röntgen unter Druck
Golder, W.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 2 · S. 287 bis 288
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Radiologen hatten es schon i immer schwerer als Vertreter anderer Disziplinen, von den Patienten nicht nur als Mediziner, sondern auch als Ärzte wahrgenommen und anerkannt zu werden. Zu stark und zu einseitig ist ihre Bindung an die Maschinen, mit denen sie arbeiten, und an deren Produkte; zu groß ist in vielen Fällen ihre Distanz zu den Schmerzen und Ängsten, die den Kranken veranlassen, zum Arzt zu gehen. Viele haben sich mit dieser Situation abgefunden, akzeptieren ihre Rolle als Vertreter einer medizinischen Hilfswissenschaft mehr oder weniger klaglos und versuchen, daraus das Beste zu machen. Kein Radiologe…