Können wir hoffen?
Müller, R.; · NovaCura, Bern · 2013 · Heft 3 · S. 32 bis 33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für den deutschen Philosophen Ernst Bloch, der nahezu sein gesamtes Philosophenleben der Hoffnung widmete, ist der «Affekt des Hoffens», wie er es nennt, ein existenziell notwendiges Prinzip, das dem Menschen die geistige Vorwegnahme eines erträglicheren «Noch-Nicht» (mit der Betonung auf «noch») und das «Gewahrwerden von Möglichkeiten» erlaubt. Und weiter schreibt er: «Dieser Affekt macht die Menschen weit, anstatt sie zu verengen ... (Er) verlangt Menschen, die sich ins Werdende tätig hineinwerfen, zu dem sie selber gehören. (Er) erträgt kein Hundeleben, das sich ins Seiende nur passiv geworfen fühlt, in Undur…