Selten, aber komplex
Mlekusch, I.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2013 · Heft 4 · S. 28 bis 29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die hohe Sensiti-vität der Coloskopie macht die Methode auch beim nicht vorbereiteten Darm zum diagnostischen Verfahren der ersten Wahl, sollte aber grundsätzlich nur beim hämodynamisch stabilen Patienten durchgeführt werden. „Bei sehr starken Blutungen und daraus resultierender schlechter Untersuchungsqualität sollte die Coloskopie in jedem Fall komplettiert und keine voreiligen Rückschlüsse gezogen werden, weiß Profanter. Mehr als die Hälfte der Blutungen hat ihren Ursprung im rechten Hemicolon. Trotzdem kann eine zusätzliche Blutungsquelle beispielsweise im Rektum oder Sigma vorliegen.