Das Gefährdungspotenzial ist gering, aber nicht gleich null
Buda, S.; Buchholz, U.; Haas, W.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 5 · S. 802 bis 803
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Da man aufgrund genetischer Analysen vermutete, dass das Influenza-A(H7N9)-Virus anders als die meisten anderen Vogelgrippeviren eine erhöhte Fähigkeit besitzt, Säugetiere (einschließlich des Menschen) zu infizieren, wurde schon nach den ersten bekannten Fällen mit weiteren humanen Erkrankungen gerechnet. Dies war dann auch der Fall; mit Stand 29. April wurden von der WHO 126 Erkrankungsfälle bestätigt, darunter 24 mit tödlichem Verlauf. Nicht von allen Fällen ist ein Erkrankungsbeginn bekannt, und wegen des Meldeverzugs von circa elf Tagen lässt sich nicht rückschließen, ob die Zahl der Neuerkrankungen zurückge…