CareLit Fachartikel

Umfang der Befunderhebung bei plötzlichen, stechenden Kopfschmerzen BGB §§611,823 Abs. 1

Gesundheit und Pflege, Köln · 2013 · Heft 4 · S. 76 bis 77

Dokument
142800
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheit und Pflege, Köln
Autor:innen
Ausgabe
Heft 4 / 2013
Jahrgang 3
Seiten
76 bis 77
Erschienen: 2013-04-01 00:00:00
ISSN
2191-3595
DOI

Zusammenfassung

Das OLG geht auf dieser Grundlage davon aus, dass die unzureichende Anamnese ursächlich dafür war, dass mangels rechtzeitiger Reaktion auf das Warning Leak in der Folgezeit ein Rezidiv beim Kläger aufgetreten sei, das den schweren Schaden nach sich gezogen habe. Das OLG nimmt hier eine Beweislastumkehr zugunsten des Klägers an. Zwar sei von einem einfachen Befunderhebungsfehler auszugehen. Die unterlassene Befunderhebung hätte aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem reaktionspflichtigen Befund geführt, dessen Verkennung ebenso wie die Nichtrcaktion darauf als grob fehlerhaft zu werten gewesen wäre. Es…

Schlagworte

BUNDESGERICHTSHOF RECHTSPRECHUNG ANAMNESE ELTERN ENTSCHEIDUNG BEFRAGUNG KOPF SUBARACHNOIDALBLUTUNG HÖHE PATIENTEN SPANNUNGSKOPFSCHMERZ DOKUMENTATION REZIDIV WAHRSCHEINLICHKEIT ES KAUSALITÄT