CareLit Fachartikel
Forschungsverbote nur im Ausnahmefall
Richter-Kuhlmann, E.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 5 · S. 846
Dokument
142910
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als es Forschern 2011 gelang, Vogelgrippeviren durch Mutationen so zu verändern, dass mit diesen A/H5N1 -Viren infizierte Frettchen die Viren auf Artgenossen übertrugen, begann eine Debatte über bioterroristische Risiken von wissenschaftlichen Experimenten. Dass Frettchen in der Infektionsforschung als Modell für den Menschen gelten und das Wissen um die Ausmaße von Influenza-Pandemien (zum Beispiel der Spanischen Grippe von 1918) nährten die Angst, dass Details der Studien in falsche Hände gelangen und als Biowaffen missbraucht werden könnten.
Schlagworte
FORSCHUNG
GRIPPE
MODELL
POLITIK
VERBOT
WISSENSCHAFT
FREIHEIT
BIOTERRORISMUS
FRETTCHEN
VIREN
MENSCHEN
ANGST
ARBEIT
ZEIT
SICHERHEITSMASSNAHMEN
RISIKOABSCHÄTZUNG