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Forschungsverbote nur im Ausnahmefall

Richter-Kuhlmann, E.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 5 · S. 846

Dokument
142910
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Richter-Kuhlmann, E.;
Ausgabe
Heft 5 / 2013
Jahrgang 110
Seiten
846
Erschienen: 2013-05-17 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Als es Forschern 2011 gelang, Vogelgrippeviren durch Mutationen so zu verändern, dass mit diesen A/H5N1 -Viren infizierte Frettchen die Viren auf Artgenossen übertrugen, begann eine Debatte über bioterroristische Risiken von wissenschaftlichen Experimenten. Dass Frettchen in der Infektionsforschung als Modell für den Menschen gelten und das Wissen um die Ausmaße von Influenza-Pandemien (zum Beispiel der Spanischen Grippe von 1918) nährten die Angst, dass Details der Studien in falsche Hände gelangen und als Biowaffen missbraucht werden könnten.

Schlagworte

FORSCHUNG GRIPPE MODELL POLITIK VERBOT WISSENSCHAFT FREIHEIT BIOTERRORISMUS FRETTCHEN VIREN MENSCHEN ANGST ARBEIT ZEIT SICHERHEITSMASSNAHMEN RISIKOABSCHÄTZUNG