CareLit Fachartikel

Protrahierte Geburtsdauer, Bonding und Stillerfolg

Gessner, U.; · Österreichische Hebammenzeitung, , Wien · 2013 · Heft 6 · S. 34 bis 35

Dokument
143492
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Österreichische Hebammenzeitung, , Wien
Autor:innen
Gessner, U.;
Ausgabe
Heft 6 / 2013
Jahrgang 19
Seiten
34 bis 35
Erschienen: 2013-06-01 00:00:00
ISSN
keine ISSN
DOI

Zusammenfassung

Ein protrahierter Geburtsverlauf ist oft kombiniert mit Wehenmittelund Schmerzmittelgabe. Schmerzmittel beeinflussen Spiegel des Serum-Beta-Endorphins. Dieses wird bei Schmerzen von der Hypophyse ausgeschüttet und hat eine stark analgetische Wirkung. Beta-Endorphine sind eine Art körpereigenes Belohnungssystem und wirken bindungsfördernd und euphorisierend. Heute weiß man, dass sich der Beta-Endorphinspiegel je nach Geburtsmodus und Analgesie unterscheidet. Die Schmerzintensität wird zwar gleich stark angegeben, wird jedoch je nach Höhe des Serum-Beta-Endorphinspiegels besser ertragen (Bacigalupo et al. 1990).

Schlagworte

GEBURT KIND SPONTANGEBURT HEBAMME GEBURTSHILFE STILLEN HYPOPHYSE ANALGESIE HÖHE RISIKO FRAUEN NABELSCHNUR OXYTOCIN VERHALTEN BRUST KOLOSTRUM