Erwachsenwerden ist schwer
Remschmidt, H.; Bühren, K.; Herpertz-Dahimann, B.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 6 · S. 432 bis 439
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Introversive psychische Störungen sind bei Mädchen häufiger. Hierzu zählen Depressionen, soziale Ängstlichkeit und Essstörungen. Die Häufigkeit dieser Störungen beträgt je nach Erfassungsinstrument und -krite-rien zwischen 12 und 23 %. Extroversive Störungen, wie Störungen des Sozialverhaltens, herrschen bei Jungen vor. Die Prävalenz liegt weltweit bei etwa 5-10 %. Deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede werden in dieser Lebensperiode offensichtlich. Die Ein-Jahresprävalenz selbstverletzenden Verhaltens beträgt bei Jungen etwa 14 % und bei Mädchen 25 %. Der Konsum von legalen und illegalen Drogen zählt zu…