Setzt der Morbi-RSA Anreize für Versorgungsmanagement?
HANSEN, D.; ASGAROV, E.; · Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden · 2013 · Heft 7 · S. 17 bis 28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit 2009 erhalten die gesetzlichen Krankenkassen ihre Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds über den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (RSA). Gesundheitspolitisches Ziel war, dass die Krankenkassen ihre wirtschaftliche Situation durch verbesserte Versorgung steuern können. Dafür wurde der RSA so konstruiert, dass er die prospektiven Folgekosten einer Erkrankung ausgleicht. Der Beitrag zeigt anhand von Realdaten aus zwei Jahren die Ist-Situation bei Deckungsbeiträgen von Hochkostenversicherten und modelliert an einer 10-Jahres-Zeitreihe die Entwicklung von Deckungsbeiträgen. Diskutiert werden auch die…