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Prekäre Selbstbestimmung Das Institut der Patientenverfügung

HÖFLING, W.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2013 · Heft 7 · S. 171 bis 178

Dokument
144581
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
HÖFLING, W.;
Ausgabe
Heft 7 / 2013
Jahrgang 59
Seiten
171 bis 178
Erschienen: 2013-07-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Das Selbstbestimmungsrecht ist aus (verfassungs-)rechtlicher Perspektive die normative Mitte des Arzt-Patienten-Verhältnisses. Mit dem Instrument der Patientenverfügung kann dieses Selbstbestimmungsrecht gleichsam zeitlich gestreckt werden. Doch die Patientenverfügung ist kein »Universalschlüssel« zur Lösung der schwierigen Fragen am Lebensende. Weil die Erstellung einer Patientenverfügung eine anspruchsvolle Herausforderung darstellt, bedeutet der Verzicht auf eine vorgängige Beratung als Wirksamkeitsvoraussetzung, dass der Gesetzgeber auf die Praxisprobleme dysfunktional reagiert hat.

Schlagworte

PATIENTENVERFÜGUNG ORGANSPENDE RECHT BERATUNG ERNÄHRUNG ENTSCHEIDUNG LEBEN FREIHEIT PATIENTEN MENSCHEN PRAXIS ETHIKBERATUNG UMWELT TOD KRANKHEIT ZEIT