Gesundheitsreform konkret am Beispiel Herzinsuffizienz
Pichlbauer, E.; · Österreichische Ärztezeitung, Wien · 2013 · Heft 8 · S. 10 bis 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Endlich nimmt man diese Jahre alte Erkenntnis auch in Österreich von offizieller Versorgerseite (Kassen und Länder) langsam zur Kenntnis. Einer aktuellen - nicht veröffentlichten - Studie des Hauptverbandes ist zu entnehmen, dass weniger als die Hälfte der in Behandlung stehenden Patienten wirklich jene Medikamente erhalten, die leitliniengerecht nötig wären {siehe Abb. 1). Die Folge dieser Unterversorgung ist eine frühzeitige Sterblichkeit - mehrere 10. 000 Lebensjahre gehen so jährlich verloren! Über die nicht-medikamentöse Versorgung wie zum Beispiel Herztraining, das ebenfalls hoch wirksam und effizient ist,…