Ein Mittelweg für Reformer
Rieser, S.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 8 · S. 1345
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Drabinski wamt, dass vor allem die Frauen und Männer der geburtenstarken Jahrgänge 1953 bis 1970 im Alter die Leidtragenden einer unzulänglichen Finanzierung sein werden. Er sieht die gesetzliche Krankenversicherung massiv von einer Unterfinanzierung bedroht: Weil aufgrund der rückläufigen Geburtenrate Beitragszahler fehlen und weil mit dem Eintritt ins Rentenalter bei den meisten Bürgern die GKV-Bei-träge sinken. Bis 2060, so Drabin-skis Prognose, müsste die GKV ein Finanzloch von mindestens 1,1 Billionen Euro stopfen, bei einer Ausgabendynamik wie derzeit sogar von 3,4 Billionen Euro.