Welcher PEEP für welchen Patienten?
Kaisers, U. X.; Busch, T.; Huschak, G.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2013 · Heft 9 · S. 438 bis 456
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Applikation eines positiven endex-spiratorischen Drucks (PEEP) gehört zum Standard der maschinellen Beatmung. Insbesondere beim akuten Lungenver-sagen ist die Verwendung eines höheren PEEP essentiell, um einen beatmungsas-soziierten Lungenschaden zu vermeiden oder zumindest zu verringern und die Überlebensrate zu erhöhen. Auch bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, Adipositas und kar-diogenem Lungenödem ist die Anwendung moderater PEEP-Niveaus vorteilhaft. Darüber hinaus profitieren wahrscheinlich auch lungengesunde Patienten während einer Anästhesie von einem niedrigen PEEP; sie zeigen p…