Stressulkus-Prophylaxe
Heer, G. de; · DIVI, Homburg · 2013 · Heft 9 · S. 94 bis 99
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Stress-induzierte Blutungen des oberen Gastrointestinal-trakts sind heutzutage aufgrund moderner Behandlungsstrategien selten geworden. Treten sie jedoch auf, ist die Letali-tät noch immer erheblich. Neben lokalen Risikofaktoren sind klinische Risikofaktoren bekannt, die die Entstehung Stress-indu-zierter Blutungen begünstigen. Hierzu zählen vornehmlich die invasive Beatmung (> 48 Stunden) sowie das Vorliegen von Ko-agulopathien. Um dem Risiko dieser lebensbedrohlichen Komplikation entgegenzuwirken, wird auf den meisten Intensivstationen routinemäßig eine Stressulkus-Prophylaxe (SUP) durchgeführt. Zu den am häuf…