Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht
RÜSING, D.; · pflegen: Demenz, Seelze · 2013 · Heft 1 · S. 4 bis 7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ebenso berichten häufig pflegende Angehörige von Demenzerkrankten mit Schlafstörungen über ähnliche Symptome bei ihnen selbst, da die Schlafstörungen der betreuten Personen Einfluss auf das Schlafverhalten der Betreuenden haben. So sorgen Ängste, nächtliches Aufstehen, um nach dem Rechten zu schauen, oder lautstarkes Verhalten der Demenzerkrankten in der Nacht für Störungen des Schlafes bei Pflegenden. Nach Hajakund Zulley (2001) sind „Schlafstörungen ein häufiger Beweggrund für Angehörige, demenzkranke Familienmitglieder aus der häuslichen Versorgung in eine Pflegeinrichtungen zu verlegen.