Kontroverse Hirntod: Was sind die Hintergründe?
Förderreuther, S.; · plexus, Augsburg · 2013 · Heft 1 · S. 68 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Definition des Hirntodes als vollständiger und irreversibler Ausfall der Gesamtfunktion von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm bei künstlich aufrechterhaltener Herz-Kreislauffunktion und Beatmung beschreibt eine klinische Diagnose. Die Definition schließt erhaltene Funktionen des Rückenmarks als zweiten Bestandteil des ZNS in seiner Funktion nicht aus und fordert kein histopathologisches Korrelat. Der Hirntod geht in den meisten Fällen mit einem zerebralen Perfusionsstillstand einher, doch ist der Perfusionsstillstand keine conditio sine qua non. Apparative Zusatzuntersuchungen bei der Feststellung des Hirnto…