«Adieu, ich wünsche dir einen gnädigen Tod»
Gygax, R.; · NovaCura, Bern · 2013 · Heft 8 · S. 36 bis 37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Heute wünschen wir uns - nicht nur bei einem Abschied - gute Gesundheit, Glück, ein langes Leben, Erfolg. Wir tun es persönlich, per Telefon oder SMS, per E-Mail oder via Facebook - täglich, stündlich, permanent. Der Tod kommt dabei nicht vor. Selbst zum 90. oder gar 95. Geburtstag wünschen wir Glück und noch ein langes, gutes und gesundes Leben. Warum diese Verdrängung? Ist sie notwendig, um zufrieden, glücklich vorwärtszustreben? Oder beruht sie auf einem unerschütterlichen (Irr-)Glau-ben an die fast «unbegrenzten» Möglichkeiten der Medizin? Je näher der Tod (im persönlichen Umfeld) rückt, desto schwieriget wi…