Druckinfusion und Luftembolie
Prien, T.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2013 · Heft 1 · S. 539 bis 544
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Luft kann mit jeder intravenösen Infusion ins Blut gelangen. Eine besondere Risikosituation ist die Druckinfusion, die bei schweren Blutungen eingesetzt werden muss, um Flussraten bis zu 1.000 ml/min zu erreichen. Dafür unerlässlich sind Geräte, die eine Druckinfusion und Wärmetauscher kombinieren. Bei der Erwärmung von Flüssigkeiten entstehen Mikrobläschen, die ebenfalls pathogen sein können. Neben der generellen Forderung, möglichst luftfreie bzw. -arme Infusionsbehälter für die Druckinfusion zu verwenden, ist vor allem eine suffi-ziente apparative Elimination sowohl von akzidentell zugeführten größeren Luftme…