Meine fremde Vertraute
Ganß, M.; · demenz, Hannover · 2013 · Heft 11 · S. 20 bis 22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Freundlich geleitet mich Herr Fiedler ins Haus zu einem wundervollen Platz vor einem großen Fenster mit Blick in den wohlgestalteten Garten. Verabredet bin ich mit seiner Frau und mit ihm zu einem Gespräch über das Fremdwerden der Umwelt im Verlauf der Demenz und dem damit einhergehenden Problem, sich in dieser fremd werdenden Welt zurechtzufinden. „Meine Frau geht jeden Morgen auf den Dachsberg. Sie liebt die Natur und braucht die Bewegung. Ich frage Herrn Fiedler, ob seine Frau alleine gehe und warum er nicht mitgehe. Er gehe nicht so gerne spazieren, sagt er, und seine Frau sei auch lieber allein und gehe lie…