Oft fehldiagnostiziert und falsch betreut
Hantelmann, D.; Becker, G.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 1 · S. 1683 bis 1684
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Störungen aufgrund einer fetalen Alkoholexposition werden unter dem Oberbegriff der Fetalen Alkohol spektrumstörungen („Fetal Alcohol Spectrum Disor-der - FASD) zusammengefasst; deren Vollbild wird als Fetales AI-koholsyndrom (FAS) bezeichnet. Die Prävalenz von FAS liegt in Deutschland zwischen 0,2 bis 8,2 pro 1 000 Geburten. „Das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms tritt nach Expertenschätzung nur bei zehn Prozent aller Kinder mit prä-natalen Alkohol-Folgeschäden auf. Das bedeutet, dass FASD eine der häufigsten angeborenen Erkrankungen darstellt, ohne als solche bislang erkannt und berücksichtigt zu werden. (1)