An die Reiseanamnese denken
Buchholz, U.; Buda, S.; Haas, W.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 11 · S. 1793 bis 1794
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei einem Teil der humanen Er-krankungsfälle ist es schwierig, zwischen primären (möglicherweise zoonotisch übertragenen) und sekundären (von Mensch-zu-Mensch-übertragenen) Infektionen zu unterscheiden. Während von März 2012 bis März 2013 monatlich höchstens fünf Fälle gemeldet wurden, stieg der Wert seit April auf 15 bis 20 an. Der Anstieg beruht vermutlich auf verstärkter Surveillance, Durchfuhrung von Kontaktuntersuchungen, anhaltendem Neueintrag (aus einem noch unbekanntem zoonotischen Reservoir) und/oder Mensch-zuMensch-Übertragungen auf niedrigem Niveau.