Entwicklungsstörungen des Ohres bei Kindern und Jugendlichen
Berghaus, A.; Hempel, J. M.; Braun, T.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 2 · S. 92 bis bis; 97
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aus ethischen und praktischen Gründen (unter anderem Unvertretbarkeit der Placebo-Chirurgie, Spezialisierung der Operateure auf einzelne Techniken) gibt es keine randomisierten Studien. Für die Korrektur abstehender Ohren sind knorpelschonende Nahttechniken zu bevorzugen, weil dadurch seltener bleibende, nur noch unvollständig korrigierbare Kantenbildungen und Gerüstdefekte auftreten als bei Ritzund Schnitttechniken. Eine erfolgreiche ästhetische Rehabilitation schwerer Ohrmuscheldeformitäten ist durch eine Ohrmuschelrekonstruktion mit Rippenknorpel (Hauptrisiken: Hebedefekte, Gerüstresorption) oder porösem Poly…