Der „natürliche Wille und seine ethische Einordnung
Schöne-Seifert, B.; Ach, J. S.; Jox, R. J.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 3 · S. 324 bis 326
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Diese Konstellation ergibt sich in der Praxis vor allem in zwei Kontexten: Zum einen bei Demenzpatienten, die offenkundig Lebensfreude zeigen und sich an die in ihrer Patienten Verfügung erklärte Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen gar nicht mehr erinnern können. Zum anderen, umgekehrt, bei Patienten (zumeist in der Psychiatrie), die durch eine Patientenverfügung zwar in bestimmte medizinische Maßnahmen eingewilligt haben, diese aber später im einwilligungsunfähigen Zustand abzulehnen scheinen, etwa indem sie körperlichen Widerstand leisten