CareLit Fachartikel

Verweigerung zur Fortsetzung einer Chemotherapie eines Kindes

Rechtsdepesche, Köln · 2014 · Heft 4 · S. 77-78

Dokument
149023
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche, Köln
Autor:innen
Ausgabe
Heft 4 / 2014
Jahrgang 11
Seiten
77-78
Erschienen: 2014-04-01 00:00:00
ISSN
1612-7137
DOI

Zusammenfassung

Verweigern Eltern die Fortsetzung einer Chemotherapie eines Kindes, die über Leben und Tod entscheiden kann, so handeln die Ärzte nicht rechtswidrig, wenn sie dies dem Familiengericht zur Kenntnis bringen und Maßnahmen nach § 1666 BGB anregen. Schränkt das Familiengericht das elterliche Sorgerecht ein, kann dies den Ärzten gegenüber keinen Anspruch auf Ausgleich immaterieller Nachteile begründen. Die Kläger begehren Schmerzensgeld wegen der Einleitung eines Sorgerechtsentzugsverfahrens durch das beklagte Universitätsklinikum. Die Kläger sind die leiblichen Eltern ihres, am 6. Mai 1997, geborenen Sohnes. Dieser e…

Schlagworte

CHEMOTHERAPIE THERAPIE ELTERN VERLETZUNG SCHMERZENSGELD LEBEN TOD LEUKÄMIE REANIMATION KOMA VERTRAUEN HÖHE GESUNDHEIT FREIHEIT RISIKO WISSENSCHAFT