Eine ganz eigene Handlungsweise
Hanke, R. M.; Bickhardt, J.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 4 · S. 484 bis 486
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Mensch ist zutiefst von jeder Form einer Verweigerung der Nahrungsund Flüssigkeitsaufnahme bei nahen Angehörigen berührt. Das gilt auch für das Miterleben von deren Lebensende, obwohl die Zufuhr von Energie dann nicht mehr nutzbringend ist, und Appetit und Hungergefühl schwinden. Das Durstge-fuhl bleibt in der Regel länger erhalten. Da das Durstgefühl in erster Linie über eine trockene Mundschleimhaut vermittelt wird, kann es durch gute professionelle Mundpflege stark gemindert oder sogar verhindert werden. In seltenen Fällen hören schwer kranke Menschen bei noch vorhandenem Appetit mit Essen und Trinken auf…