Gesprächsführung mit Angehörigen
Riessen, R.; · plexus, Augsburg · 2014 · Heft 2 · S. 15 bis 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die intensivmedizinische Behandlung einer schweren oder gar lebensbedrohlichen Erkrankung stellt nicht nur für den Patienten, sondern auch für dessen Angehörige eine massive Belastung dar. Allein die Ungewiss-heit über die Prognose des Patienten und die Wahrnehmung des durch die Erkrankung, aber auch möglicherweise durch die Behandlung verursachten Leidens sind schon ausgeprägte Stressfaktoren für die Angehörigen. Zusätzlich sind die Angehörigen, in besonderem Maße wenn sie als Betreuer oder Bevollmächtigter des Patienten eingesetzt sind, nach der aktuellen Gesetzeslage beauftragt, bei nicht einwilligungsfähigen…