Formulieren wir im Deutschen männglisch.
Mohr, R.; · Sicherheitsingenier, Heidelberg · 2014 · Heft 4 · S. 14-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gemeinhin bezeichnen wir Leute, die heute etwas tun, von dem sie selbst wissen, dass sie es später bereuen, gar büßen werden, mit klinischen Begriffen wie „geistesgestört oder „Psychopath. Wollen wir solchen Leuten das Herzstück unserer Kultur anvertrauen: unsere Muttersprache? Worum geht es mir? Warum so dramatisierende Sätze? Ich bin in Sorge; Sie sollten es auch sein. Doch zunächst zwei Vorbemerkungen: „Gegendert bin ich, mehr als im üblichen Maß, habe viel initiiert und investiert im Interesse einer Gleichbehandlung der Geschlechter, und über diese weit hinaus im Interesse von ethnieund kulturübergreifender,…