Umsetzung von Rote-Hand-Briefen
Maas, R.; Fromm, M. F.; Gaßmann, K.-G.; Tümena, T.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 4 · S. 255 bis 263
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Mediän erhielten die Patienten bei der Entlassung 8 Medikamente. In den vier Quartalen 2012 nach Erscheinen der Rote-Hand-Briefe kam es im Vergleich zu den vier Quartalen vor Erscheinen zu einem deutlichen Rückgang von 9,8 % auf 4,1 % der bei geriatrischen Patienten nun nicht mehr empfohlenen Verordnungen von Citalopram > 20 mg pro Tag beziehungsweise bei Escitalopram > 10 mg pro Tag von 23,6 % auf 12,8 % (beide p < 0,0001). Die nun kontraindizierte Koverordnung mit weiteren das QT-Intervall verlängernden Medikamenten blieb praktisch unverändert (Citalopram: 19,3 % . [95-%-Konfidenzintervall (Kl): 17,9-20,9 %…