Optionen zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs
Gaßner, M.; Wittmann, R.; · G+G, Gesundheit und Gesellschaft, Remagen · 2014 · Heft 4 · S. 20 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gleicht unterschiedliche Risikolagen (hauptsächlich Alter, Geschlecht und Morbidität) in der Versichertenstruktur aus, um vergleichbare Wettbewerbsbedingungen zwischen den Körperschaften herzustellen. Weil das Versterben einzelner Versicherter keines der RSA-relevanten Ausgleichsmerkmale darstellt, wird die Tatsache, dass die Leistungsausgaben der Versicherten insbesondere am Lebensende besonders hoch ausfallen, im Verfahren nicht explizit berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund befürchten einzelne Krankenkas…