Eine neue Kultur der Sorge am Lebensende
MAIO, G.; · pflegen: palliativ, Hannover · 2014 · Heft 4 · S. 8 bis 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Natürlich ist es ganz zentral, dass jeder auf seine Weise stirbt. Martin Heidegger hat die Wendung von der „Jemeinigkeit des Todes geprägt und auch in der Dichtung Rainer Maria Rilkes finden wir den Gedanken, dass jeder „seinen eigenen Tod sterben können soll, eindringlich entfaltet. Dennoch darf man nicht verkennen, dass auch und gerade für den eigenen, individuellen Tod eine Gemeinschaft notwendig ist. Eine Gemeinschaft, die Stabilität verleiht, eine Gemeinschaft, die sozusagen die Ermöglichungsbedingung für den eigenen Tod darstellt. Früher waren es die sozialen und religiösen Normen, die durch die Selbstvers…