Maßnahmen zur Verhütung einer Keimstreuung im OP-Umfeld
Nottebrock, D.; · Deutsche Krankenpflegezeitschrift, Stuttgart · 1986 · Heft 11 · S. 753 bis 756
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es ist als Tatsache zu betrachten, daß etwa vier bis acht Prozent aller stationär behandelten Patienten im Verlaufe ihres Krankenhausaufenthaltes einen Schaden an ihrer Gesundheit durch eine mikrobiell bedingte Infektion nehmen. Betroffen sind die Harnwege, Wunden, Atemwege, das Blutund Nervensystem, wobei die Wundinfektionen in ihrem Häufigkeitsanteil nach den Harnwegsinfektionen an zweiter Stelle stehen. Der Schadensumfang ist unterschiedlch, verlängerter Krankenhausaufenthalt, Organschäden, insbesondere Spätschäden, und letale Verläufe können die Folge sein.