Public Care: Die Demokratisierung der Sorge
HELLER, A.; WEGLEITNER, K.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2014 · Heft 6 · S. 10 bis 13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Damit Menschen einen natürlichen Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer erlangen können, braucht es bestimmte gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Es geht darum, Hilfe zur Selbsthilfe zu mobilisieren. Es müssen Sorgenetzwerke aktiviert werden, die sich sozialräumlich an den Lebensund Sterbebedingungen der Betroffenen ausrichten. Der Umgang mit Tod und Sterben geht alle an. Eine allgemeine Sorgekultur ist letztlich nur bedingt durch institutionalisierte Versorgungsleistungen zu erreichen. Vielmehr erfordert sie einen zivilgesellschaftlichen, gesellschaftspolitischen Zugang.