Der schwierige Umgang mit suchtkranken Müttern
Ohe, G. von der; · Laktation und Stillen, Reinach · 2014 · Heft 4 · S. 6 bis 7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aus neurobiologischer Sicht ist dies jedoch falsch. Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass man davon ausgehen kann, dass bei einem Menschen, bei dem einmal eine Abhängigkeitserkrankung festgestellt wurde, die Diagnose für den Rest des Lebens bestehen bleibt, selbst wenn es der Person gelingt, abstinent zu leben. Während die körperlichen Qualen vorübergehen, wenn ein Abhängiger aussteigt, bleibt die Programmierung auf die Droge für immer bestehen. Es zeigt sich jedoch, dass der Einfluss hinweisgebender Reize und Erinnerungen an das Gehirn/an das Belohnungssystem mit zunehmender Dauer der Abstinenz abnimmt - und das…