Glatirameracetat: Erfahrung zählt!
Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2014 · Heft 5 · S. 109 bis 110
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der MS-Therapie zählt nicht allein Schubratenreduktion. Es geht viel mehr darum, nach der Phase der klassischen Entzündung, in der Patienten ein extrem buntes und andersartiges Bild bieten, den Übergang in die nächste Phase von Demyelinisation und Axonverlust so lange wie möglich hinauszuzögern. »Wird diese Schwelle der Neurodegeneration überschritten, zeigen MS-Patienten plötzlich eine idente Progression«, erläuterte Prof. Dr. Bernd C. Kieseier, Düsseldorf. »Daher sollten wir idealerweise beim ersten Ereignis therapieren, also schon beim klinisch isolierten Syndrom«.