CareLit Fachartikel
Aufklärungspflicht als Abwehrrecht
Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 6 · S. 924 bis 926
Dokument
151565
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die sinnbildliche Befürchtung des berühmten Chirurgen Karl Heinrich Bauer, wonach die Gerichte mit der Aufklärungspflicht „für jeden Arzt gewissermaßen einen Galgen aufgestellt haben, an dem er aufgehängt werden kann (1), hat sich ungeachtet strittiger Einzelfragen (7) in dieser Schärfe zwar nicht bewahrheitet. Dennoch sorgen sich viele Ärzte vor den Haftungsrisiken und sehen in der Patientenaufklärung tendenziell ein Thema, bei dem es für sie wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren gibt - neben der Zeit, die jedes Aufklärungsge sprach kostet.
Schlagworte
EINWILLIGUNG
THERAPIE
BUNDESGERICHTSHOF
AUFKLÄRUNGSPFLICHT
ZEIT
PATIENT
PATIENTEN
CHIRURGEN
DOKUMENTATION
GESETZGEBUNG
RISIKO
STRAFRECHT
RECHTSPRECHUNG
WISSEN
ELTERN
GEBURTSHILFE