Zum Problem der kathetervermittelten Harnweginfektionen
Brühl, P.; Sökeland, J.; · Deutsche Krankenpflegezeitschrift, Stuttgart · 1986 · Heft 12 · S. 817 bis 822
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Über 50 % aller krankenhauserworbenen Infektionen sind Harnwegsinfektionen. Sie entstehen vor allem nach transurethralen diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen und werden durch die erhöhte Infektionsanfälligkeit vieler hospitalisierter Patienten begünstigt. Zur Infektionsprophylaxe ist neben der strengen Indikationsstellung vor allem die sachgerechte Durchführung des Katheterismus von Bedeutung. Standardisierte Einmalsets sind hier hilfreich. Die Auswahl des geeignegten Kathetertyps und -materials wird von den Erfordernissen des Anwendungszieles, der Drainagedauer und von den anatomischen Gegebenheiten b…