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Duogynon bald wieder vor Gericht?

Neuber, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 8 · S. 1114

Dokument
151989
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Neuber, H.;
Ausgabe
Heft 8 / 2014
Jahrgang 111
Seiten
1114
Erschienen: 2014-08-04 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Duogynon war vom Westberliner Pharmakonzern Schering hergestellt und in den 1960er und 1970er Jah-ren Frauen massenhaft verabreicht worden. Verwendet wurde das Medikament unter anderem als Schwangerschaftstest. Nach Darstellung des Klägers hatte das Präparat eine schwer fruchtschädigende Wirkung. Etwa tausend Kinder in Westdeutschland seien mit Miss-bildungen zur Welt gekommen, andere überlebten nur wenige Tage oder Wochen. Statistiken gibt es nicht. Klagen gegen Schering, die in den 1970er und 1980er Jahren angestrengt wurden, scheiterten.

Schlagworte

GERICHT GESPRÄCH GROSSBRITANNIEN MOBILITAET POLITIK SCHWANGERSCHAFTSTEST DEUTSCHLAND OFFENLEGUNG FRAUEN STRAFRECHT TOD LONDON ES Deutsches Ärzteblatt Köln