ISK-Anwender sehen Versorgung und Lebensqualität bedroht
MagSi, Magazin Stoma+Inkontinenz+Wunde, Goslar · 2014 · Heft 8 · S. 6 bis 8
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Argument der Krankenkassen für eine Pauschalierung ist ein rechnerischer Durchschnittswert für alle Betroffenen. Er liegt bei rund fünf Einmalkathetern pro Tag und Patient. Eine Orientierung an Durchschnittswerten und nicht am individuellen Bedarf ist für die befragten ISK-Anwender ein massiver Eingriff in ihr Leben. Sie fürchten eine direkte Einbuße an Versorgungsund Lebensqualität. Selbst wenn aktuell nur die wenigsten Patienten von pauschalen Leistungsreduzierungen betroffen sind, macht ihnen die Entwicklung Angst. 99 Prozent der Befragten befürchten einen großen und sehr großen Einfluss auf ihre Lebensqu…