CareLit Fachartikel

Das Unbehagen an der Selbstoptimierungskultur

GUGUTZER, R.; · Impulse, Hannover · 2014 · Heft 6 · S. 2 bis 3

Dokument
152230
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Impulse, Hannover
Autor:innen
GUGUTZER, R.;
Ausgabe
Heft 6 / 2014
Jahrgang 11
Seiten
2 bis 3
Erschienen: 2014-06-01 00:00:00
ISSN
14386666
DOI

Zusammenfassung

Der »Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit« (I. Kant) hat nicht nur den individuellen Vernunftgebrauch zur Folge gehabt, sondern damit einhergehend das Optimierungsstreben als eine zentrale Leitkategorie der Moderne her-vorgebracht Die Moderne hält sich zugute, planvoll und ziel-strebig nach vorne zu schreiten, um die gott-, Schicksalsoder naturgegebenen Mängel zu beheben und das Leben lebens-werter, mithin sicherer, gerechter, spannender und gesünder zu machen. Mit dem Fortschrittsoptimismus der Moderne korrespondiert ein Optimierungsglaube, der in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer säku…

Schlagworte

GESUNDHEIT KULTUR LEBEN LEITUNG LITERATUR PROBLEM DEUTSCHLAND RELIGION NATUR MENSCHEN ZEIT DIFFAMIERUNG GESELLSCHAFTEN ARBEIT BODEN FÜHRUNG