Warnsignale hören
Gresens, R.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2014 · Heft 9 · S. 14 bis 18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schmerzen beim Stillen führen durch das Hinauszögern des Anlegens und den verzögerten oder gehemmten Milchspende-reflex häufig zu einem unzureichenden Milchtransfer. Meist nimmt das Neugeborene dabei übermäßig ab und entwickelt durch die verspätete Mekoniumausscheidung auch häufiger eine Hyperbilirubinämie. Zu dem Stress der Schmerzen kommt für die Mütter nun noch das Gefühl, ihr Kind nicht ausreichend ernähren zu können. In vielen Fällen füttern sie deshalb schon in den ersten Tagen künstliche Säuglingsnahrung dazu, was ebenfalls ein Risikofaktor für vorzeitiges Abstillen ist. Da offene Wunden eine Eintrittspfo…