Kapuzinerkresse
Rupprecht, M.; · Naturheilpraxis mit Naturmedizin, München · 2014 · Heft 9 · S. 59 bis 61
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nur dreiundzwanzig Worte sind es, die zu einem der berühmtesten Liebesgedichte der deutschen Literatur avancierten: „Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein, hangen und bangen in schwebender Pein, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Glücklich allein ist die Seele, die liebt. Klärchens Lied aus Goethes Egmont ist eine in Sprache gegossene Miniatur des menschlichen Gefühlslebens zwischen höchster Beglückung und tiefster Niedergeschlagenheit. Auffällig ist die dreifache Erwähnung des „Vollen. Da hat sich ein Mensch dem prallen Leben ausgesetzt, lässt sich beuteln - und erfährt gerade dadurch höchstes Lebensglü…