Übungen zur Sprachgymnastik
ENGELKE, E.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2014 · Heft 9 · S. 38 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit der sprachlichen Beweglichkeit ist es so wie mit der körperlichen Beweglichkeit: Mit zunehmendem Alter werden wir steifer. Unsere Möglichkeiten, uns flexibel zu bewegen, nehmen ab. Wir kommen beim Bücken mit gestreckten Knien nicht mehr mit den Fingerspitzen auf den Boden. Dagegen helfen nur regelmäßige Bewegung und Gymnastik. Auch unser Sprachvermögen nimmt mit dem Älterwerden kontinuierlich ab. Unser Wortschatz wird immer kleiner. Sinnverwandte Wörter fallen uns kaum noch ein. Es sei denn, wir kultivieren unseren Sprachschatz, pflegen unsere Sprache und üben Sprachvariationen.