Präklinische Polytraumaversorgung
Bouillon, B.; Maegele, M.; · DIVI, Homburg · 2014 · Heft 9 · S. 86 bis 100
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für die Definition des „Polytraumas gilt im deutsch-sprachigen Raum noch immer die Definition nach Tscherne wobei mehrere, gleichzeitig entstandene Verlet-zungen verschiedener Körperregionen (mindestens 2) vorliegen müssen, von denen eine Verletzung oder deren Kombination als lebensbedrohlich einzustufen ist. Durch die zeitgerechte und gezielte Versorgung sowie den reibungslosen Transport in eine geeignete Zielklinik kann der Sekundärschaden und somit das Outcome nach Polytrauma bereits während der präklinischen Versorgungsphase wesentlich beeinflusst werden. Die professionelle Behandlung von schwerverletzten Pa…